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<title>Fan</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fan</span></h1>
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<p>Ein <b>Fan</b> ([<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">fɛn</span></a></span></span>]; von <a href="Latein" title="Latein">Latein</a>: <i>Fanaticus</i> – von der Gottheit ergriffen, in rasende Begeisterung versetzt; <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a>: <i>fanatic</i> – eifernd, sich rücksichtslos einsetzend, schwärmerisch, fanatisch) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen, abstrakten oder sportlichen Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Intensität der Anhängerschaft variiert dabei stark.
</p><p>Fans finden sich oft in <a href="Fanklub" title="Fanklub">Fanklubs</a> zusammen. Sofern sich die begeisterte Anhängerschaft der Fans auf Personen bezieht, werden letztere als <a href="Star_(Person)" title="Star (Person)">Stars</a> bezeichnet. Die begeisterte Anhängerschaft äußert sich meist in <a href="Ritual" title="Ritual">Ritualen</a> der <a href="Verehrung" title="Verehrung">Verehrung</a> der betreffenden Person, Gruppe oder Sache. Die Verehrung, die die Fans zelebrieren, wird auch als <a href="Kult_(Status)" class="mw-redirect" title="Kult (Status)">Kult</a> bezeichnet und hat eine umfangreiche <i>Fankultur</i> hervorgebracht. Er beruht häufig auch auf <a href="Mythos" title="Mythos">Mythen</a>, die sich um den Gegenstand der Verehrung ranken. Die Ausprägung der <i>Fankultur</i> gilt als ein Indikator für lokale und/oder nationale Stimmungen. So haben z.&nbsp;B. die deutschen Fußballfans bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland (<i>Sommermärchen</i>) nachhaltig das Image der Deutschen im Ausland positiv geprägt.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das aus dem lateinischen (<i>fanaticus/-a/-um</i>) abgeleitete Wort <i>fanatisch</i> findet sich erstmals im 16. Jahrhundert im deutschen Sprachgebrauch, wurde jedoch nur im religiösen Kontext genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert ist <i>fanatisch</i> auch in der Politik und im Sport gebräuchlich.
</p><p>Das Wort „Fan“ in seiner heutigen Verwendung und Aussprache ist aus dem <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a> (<i>fan</i> [<span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">fæn</span></a></span></span>], Kurzform von <i>fanatic</i> = „<a href="Fanatismus" title="Fanatismus">Fanatiker</a>“) in zahlreiche Sprachen übertragen worden, unter anderem ins Deutsche, Spanische, Französische und <a href="Tschechische_Sprache" title="Tschechische Sprache">Tschechische</a> (<i>fanoušek</i>). Trotz der <a href="Etymologie" title="Etymologie">Etymologie</a> hat der Fan nichts mit dem im politischen Sinn negativ besetzten Begriff <a href="Fanatismus" title="Fanatismus">Fanatiker</a> zu tun. Im Englischen bezeichnet man die Fans deshalb meistens als <i>supporters</i>. Der vom <a href="Typhus" title="Typhus">Typhusfieber</a> abgeleitete <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienische</a> Begriff <i><a href="Tifoso" title="Tifoso">Tifoso</a></i> oder im Plural <i>Tifosi</i>, der für Fans als „Mitfiebernde“ steht, wird häufig als <a href="Synonymie" class="mw-redirect" title="Synonymie">Synonym</a> für die italienischen Fans bei einer Sportveranstaltung verwendet. In Italien selbst benutzt man zusätzlich häufig den Begriff <i>partigiano</i>, was mit „Parteigänger“ zu übersetzen wäre. Aus dem Spanischen entlehnt und ins Englische und Deutsche übernommen ist ein weiteres Synonym, der <i><a href="Aficionado" title="Aficionado">Aficionado</a></i> als „Liebhaber“ einer Sache.
</p><p>Als personenbezogenes Kurzwort <i>Fan</i> ist es in der Verehrung von Musikern und Musikgruppen, Sportlern, Sportarten und -teams, Comic-/Serien-/Roman- und Filmgenres, Schauspielern, YouTubern und zahlreichen weiteren Personen, Tätigkeiten und Themen zu finden.
</p><p>Für Anhänger von Computerprogrammen oder Spielkonsolen gibt es in Internetforen die meist negativ besetzten <a href="Anglizismus" title="Anglizismus">Anglizismen</a> „Fanboy“ und „Fangirl“. Auch <a href="Comic" title="Comic">Comicfans</a> und besonders leidenschaftliche Fans bestimmter Genres (insbesondere <a href="Science-Fiction" title="Science-Fiction">Science-Fiction</a>) werden mitunter so bezeichnet, allerdings weit weniger negativ besetzt.
</p><p><i>Fanboys</i> und <i>Fangirls</i> zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie über ein besonders umfangreiches Wissen zu dem von ihnen geschätzten Themengebiet (bzw. zu der verehrten Person) verfügen, sie das entsprechende Themengebiet oder die Person in Meinungsverschiedenheiten leidenschaftlich verteidigen und es ihnen als eigentlich <a href="Intelligenz" title="Intelligenz">intelligente</a> und <a href="Eloquenz" class="mw-redirect" title="Eloquenz">eloquente</a> Menschen in Anwesenheit von bzw. im direkten Kontakt mit ihren Idolen die Sprache verschlägt.
</p><p>Für letzteren Kontext und ähnliche unwillentliche Überforderungsreaktionen entstanden zudem Wortneuschöpfungen wie <i>Fangasm</i>, ein Kofferwort der englischen Begriffe <i>fan</i> und <i>orgasm</i> (<i><a href="Orgasmus" title="Orgasmus">Orgasmus</a></i>), oder auch <i>Stan</i>, ein <a href="Neologismus" title="Neologismus">Neologismus</a> aus „Fan“ und <a href="Stalking" title="Stalking">Stalker</a>, der obsessives Anhängertum zu bestimmten Prominenten beschreibt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Charakteristika_des_Fantums">Charakteristika des Fantums</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gruppendynamik_und_Persönlichkeitsbildung"><span id="Gruppendynamik_und_Pers.C3.B6nlichkeitsbildung"></span>Gruppendynamik und Persönlichkeitsbildung</h3></div>
<p>Den Mittelpunkt des Fan-Seins bildet die Persönlichkeitsformung des Fans – die Herausbildung einer sogenannten <a href="Identit%C3%A4t" title="Identität">Ich-Identität</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Persönlichkeitsentwicklungsprozess hält ein ganzes Leben an und daher kann jeder Mensch, egal welcher Altersgruppe, ein Fan sein. Doch da vor allem die Persönlichkeit von jungen Menschen noch nicht gefestigt ist, sind die meisten Fans Jugendliche.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Erklärung des Fantums lässt sich aus der personalen und sozialen Identität herleiten. Die soziale Identität meint die eigene Positionierung im sozialen Gefüge. Jeder Mensch teilt die Gesellschaft in verschiedene Gruppen auf und ordnet sich selbst denjenigen von ihnen zu, mit welchen er sich am meisten identifizieren kann. Ein Mensch kann zum Beispiel den Interessensgruppen Fußball, Schule und <a href="Madonna_(K%C3%BCnstlerin)" title="Madonna (Künstlerin)">Madonna</a> gleichzeitig angehören. Die personale Identität setzt sich dabei zu einem nicht geringen Anteil aus den verschiedenen Gruppenzugehörigkeiten und deren Gewichtung zusammen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Bei der Persönlichkeitsentwicklung spielt also die Positionierung innerhalb der Gesellschaft eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite besteht das Bedürfnis nach Abgrenzung von der Gesellschaft und auf der anderen Seite das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Ein Fan versucht sich also durch sein Fan-Sein von anderen (z.&nbsp;B.: Familie, Arbeitskollegen, Mitschülern) abzugrenzen und sucht gleichzeitig zum Beispiel durch das Eintreten in <a href="Fanklub" title="Fanklub">Fanclubs</a> nach Nähe zu gleichgesinnten Menschen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Identifikation_mit_einem_Star">Identifikation mit einem Star</h3></div>

<p>Der <a href="Star_(Person)" title="Star (Person)">Star</a> kann für seinen Fan als <a href="Vorbild" title="Vorbild">Vorbild</a> und Idol fungieren. Sieht der Fan seinen Star als Vorbild an, so kann er sich zum Beispiel mit den Werten, Eigenschaften sowie dem Verhalten oder Aussehen des Stars identifizieren und strebt an, so zu sein wie er oder sie.
Sieht der Fan seinen Star jedoch als sein Idol an, so wird der Star als ganze Person verehrt, die Bewunderung ist stark emotional geprägt und findet auf einer <a href="Irrealis" title="Irrealis">irrealen</a> Ebene statt. Ein Idol dient seinem Fan meist dazu, einen Mangel (zum Beispiel eine fehlende soziale Anbindung oder fehlende Liebesbeziehung) auszugleichen. Im Extremfall hat das Idol die Rolle einer Art Gottes inne – als ein „allgegenwärtiges, allwissendes Wesen, […] [das] dem Fan Trost spendet und seine Einsamkeit lindert.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Eskalationsstufen“_des_Fantums"><span id=".E2.80.9EEskalationsstufen.E2.80.9C_des_Fantums"></span>„Eskalationsstufen“ des Fantums</h3></div>
<p>Die Grenzen zwischen „normalem“ und „exzessivem“ Fan-Sein sind weit gefasst und schwer definierbar. Jedoch kann gesagt werden, dass die Grenze zum exzessiven Fan-Sein überschritten wurde, wenn der Fan <a href="Phantasie" title="Phantasie">Fantasie</a> und Realität nicht mehr klar voneinander trennen kann.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Schwärmerischer_Fan"><span id="Schw.C3.A4rmerischer_Fan"></span>Schwärmerischer Fan</h4></div>
<p>Diese Fans können Realität und Fantasie klar voneinander trennen. Sie sind sozusagen rationale bis schwärmerische, aber kontrollierte Musikliebhaber, die ihr Fan-Sein als harmloses Hobby ausleben.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Fanatischer_Fan">Fanatischer Fan</h4></div>

<p>Fans schließen sich meist in Gruppen (z.&nbsp;B. Fanclubs) zusammen. Innerhalb dieser Gruppen setzen sich die Fans gemeinsam mehr und mehr mit dem jeweiligen Star auseinander, schaukeln sich gegenseitig hoch und steigern sich hinein. So kann aus einer kleinen Schwärmerei plötzlich <a href="Fanatismus" title="Fanatismus">Fanatismus</a> werden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In die Gruppe der fanatischen Fans könnte man auch die <a href="Groupie" title="Groupie">Groupies</a> einordnen, welche Rock-Bands auf ihren Touren begleiten und in den meisten Fällen mit der Crew schlafen.
Dieses Verhalten kann vor allem bei Boygroup-Fans beobachtet werden. Zu den typischen Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit zählen hierbei: lautes Kreischen, Weinen, in <a href="Synkope_(Medizin)" title="Synkope (Medizin)">Ohnmacht</a> fallen, Übernachten vor Hotel- oder Konzerthäusereingängen und die Verteidigung der präferierten Gruppe. Im privaten Bereich ist es für diese Art von Fans gewöhnlich, die Zimmerwände mit Poster zu plakatieren oder auch kleine <a href="Altar" title="Altar">Altäre</a> einzurichten.
In extremen Fällen können sich Fans so sehr in die Abhängigkeit von dem Star hineinsteigern, dass zum Beispiel die Auflösung einer Musikgruppe oder das Ende einer Starkarriere schlimme Folgen (z.&nbsp;B. <a href="Depression" title="Depression">Depressionen</a> oder auch <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a>) für sie haben kann.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als beispielsweise die Boygroup Take That sich auflöste, nahmen sich vier Mädchen das Leben.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Besessener_Fan">Besessener Fan</h4></div>
<p>Fanatismus kann sich nicht nur durch die Mitgliedschaft in einer Gruppe entwickeln. Die Form des besessenen Fans meint die totale Abgrenzung von der Gesellschaft und vollkommene Hinwendung zum Star und Fan-Sein.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu dieser Gruppe zählen auch die psychisch gestörten Fans (zum Beispiel starke Formen des <a href="Stalking" title="Stalking">Stalkings</a>), die ihren Star dazu nutzen, eine eigene Persönlichkeit zu formen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Beispiel hierfür wäre <a href="Mark_David_Chapman" title="Mark David Chapman">Mark David Chapman</a>. Dieser kleidete und gab sich genau wie <a href="Beatles" class="mw-redirect" title="Beatles">Beatles</a>-Mitgründer <a href="John_Lennon" title="John Lennon">John Lennon</a>, heiratete auch eine japanische Frau und nannte sich sogar selbst John Lennon. Chapmans Fanatismus reichte so weit, dass er 1980 seinen Star umbrachte.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fan-Aktivitäten"><span id="Fan-Aktivit.C3.A4ten"></span>Fan-Aktivitäten</h3></div>

<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„It’s time people stopped talking about ‘consuming’ art and culture and so on and started thinking of art as an activity, something you do. Even buying and playing records are activities; the record is only the medium through which the activity takes place.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Rainer Winter, In: SPoKK (Hrsg.): <i>Kursbuch Jugendkultur. Stile, Szenen und Identitäten vor der Jahrtausendwende.</i><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Fan-Aktivitäten werden in drei Bereiche unterteilt: Konsumieren, Kommunizieren und Kreieren.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Konsum">Konsum</h4></div>
<p>Der Fan tritt mit der Entscheidung, welche Musik er hören / Buch er lesen / Spiel er sehen – und welches Album oder Ticket er daher kaufen – möchte, selbst in Aktion. Neben dem eigentlichen Medienobjekt (dem Stadionticket, dem <a href="Comic" title="Comic">Comic</a>, der DVD) konsumiert ein Fan diverse Fanartikel, die erst bei einer sehr spezifischen Nachfrage produziert werden. Dazu gehören direkt auf das Thema Zeitschriften, Poster und Info-Materialien ebenso wie TV- und Radiobeiträge und mitunter sogar vom ursprünglichen Kontext völlig losgelöste Merchandise-Objekte (beispielsweise bedruckte Bettwäsche, Spielzeug, Kleidung, Nahrungsmittel). Der Fan deutet medienvermittelte Inhalte, zum Beispiel Interviewaussagen oder <a href="Liedtext" title="Liedtext">Songtexte</a> „seiner“ Stars, für sich persönlich um und integriert sie in sein Leben.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Rahmen der Vermarktung von Stars und Objekten, die über eine Fangemeinde verfügen, werden häufig <a href="Merchandising" title="Merchandising">Merchandising</a>-Artikel (Fan-<a href="Devotionalie" title="Devotionalie">Devotionalien</a>) angeboten. Außerdem versuchen Fans von Personen, <a href="Autogramm" title="Autogramm">Autogramme</a> ihrer Stars zu erhalten und sich gemeinsam mit ihren Lieblingen zu fotografieren. Einige Anhänger bringen ihre Begeisterung in <a href="Fan-Art" title="Fan-Art">Fan-Art</a> und <a href="Fan-Fiction" title="Fan-Fiction">Fan-Fiction</a> oder auf einem <a href="Fanposter" title="Fanposter">Fanposter</a> zum Ausdruck. <a href="Webmaster" title="Webmaster">Webmaster</a> präsentieren eine <a href="Fanpage" class="mw-redirect" title="Fanpage">Fanpage</a> im Internet.
</p><p>Fans bestimmter Konsumartikel (z.&nbsp;B. Produkte bestimmter <a href="Marke_(Recht)" title="Marke (Recht)">Marken</a> bzw. eines bestimmten Genres) oder eines bestimmten konsumorientierten Lebensstils sind etwa Motorradfans, Fast-Food-Fans etc. Dazu zählen auch Markenfans, bei denen die Werbung die Identifikation mit den Herstellern fördert. Sportvereine, Musiker und andere Gruppen, die von Fans verehrt werden, nutzen die Zuneigung, um verschiedene Gegenstände, sog. <a href="Fanartikel" class="mw-redirect" title="Fanartikel">Fanartikel</a>, mit dem eigenen Logo oder in den Farben eines Vereins zu verkaufen.
</p><p>Die Entwicklung des Fan- und des Startums ist wesentlich geprägt durch die Möglichkeit der massenhaften <a href="Reproduktion" title="Reproduktion">Reproduktion</a> und <a href="Rezeption_(Kommunikation)" class="mw-redirect" title="Rezeption (Kommunikation)">Rezeption</a>. Als Meilensteine können hier der erste Phonograph von <a href="Thomas_Alva_Edison" title="Thomas Alva Edison">Thomas Alva Edison</a> 1877, das Radio 1925, die Erfindung der <a href="Schallplatte" title="Schallplatte">Vinyl Schallplatte</a> 1930 und später die zunehmende <a href="Digitalisierung" title="Digitalisierung">Digitalisierung</a> ab 1983 genannt werden.
Diese Faktoren ermöglichten erst die Entstehung einer „<a href="Musikindustrie" title="Musikindustrie">Musikindustrie</a>“. Borgstedt beschreibt diese als Schnittstelle zwischen Musik und Publikum, die nachfrage- und vertriebsorientierte Angebote in unterschiedliche Segmente strukturiert. Durch <a href="Marketing" title="Marketing">Marketing</a>, <a href="Musikpromotion" title="Musikpromotion">Promotion</a> und Werbung wird dabei nicht nur die Musik selbst, sondern ein umfassendes Lebensgefühl an den Fan bzw. Konsumenten verkauft.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses Lebensgefühl wird an den Fan durch Konzerte, CD-Veröffentlichungen, mediale Auftritte und Merchandise-Produkte vermittelt.
</p><p><a href="Kulturwirtschaft" class="mw-redirect" title="Kulturwirtschaft">Kulturindustrie</a> wird von einigen als schädlich und mitunter als ein Widerspruch in sich beschrieben. <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a> hält die Kulturindustrie für eine Maschinerie zur Manipulation der Menschen, jedoch tue sie dies weder immer beabsichtigt noch kontrolliert. Der Fan werde von ihr auf die Konsumentenrolle reduziert und mit trivialen, oberflächlichen Nichtigkeiten gespeist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kommunikation">Kommunikation</h4></div>
<p>Ein Fan kommuniziert nach außen das Fan-Sein erstens mit dem Konsum von öffentlich präsentierbaren <a href="Merchandising" title="Merchandising">Merchandising</a>-Artikeln wie zum Beispiel durch das Tragen von Band-T-Shirts, bedruckten Taschen oder Schmuck. Auch innerhalb der jeweiligen <a href="Peergroup" title="Peergroup">Peergroup</a> (Familie, Freunde etc.) oder in Fan-Clubs können sich gleichgesinnte Fans untereinander austauschen, diskutieren und voneinander lernen. Über das Internet besteht die Möglichkeit, mit anderen und gelegentlich nicht gleichgesinnten Fans zu kommunizieren. In vielen Interessensbereichen größerer Fangruppen bilden sich beliebte Treffpunkte heraus. So gibt es in Fußballstadien abgetrennte Bereiche, die für besonders leidenschaftliche Fans bestimmt sind. Diese Leidenschaft artet bei manchen sogenannten <i>Ultras</i> in Kombination mit dem erhöhten Alkoholkonsum bei größeren Veranstaltungen gelegentlich in Gewalt aus.
</p><p>Anhänger anderer Genres treffen sich meist im Rahmen von Festivals (Musik, Film, Theater) und sogenannten Conventions (wörtlich <i>Tagung/Kongress</i>; <a href="Messe_(Wirtschaft)" title="Messe (Wirtschaft)">Messen</a> für Sci-Fi-, Comic-, Spiele-, Anime-Fans oder ähnliches). Ursprünglich wurden Festivals und Conventions von den Vertretern einer Zunft genutzt, um mit ihren Anhängern in Kontakt zu treten. Gleichzeitig ermöglichten sie einen regen Austausch unter den Fans. Je größer eine Fangemeinde wird, desto wahrscheinlicher treten bei diesen Treffen zusätzlich Wirtschaftsunternehmen auf den Plan, die Merchandise-Artikel und ähnliches Verkaufen. Auf größeren Conventions wie den international ausgerichteten Comic-Cons kommen die Macher der beliebten Serien, Filme, Videospiele und Comics alljährlich zusammen und kommunizieren in sogenannten <i>Panels</i> (im Grunde <a href="Podiumsdiskussion" title="Podiumsdiskussion">Podiumsdiskussionen</a>) direkt mit ihren Fans, die über ein oder mehrere Mikrofone im Saal Fragen an ihre Idole bzw. die Vertreter ihres Lieblingsmediums stellen können. Die größte Convention der Welt ist die <a href="San_Diego_Comic-Con" class="mw-redirect" title="San Diego Comic-Con">San Diego Comic-Con</a>. Deren Publikum wuchs in den vergangenen Jahren so rapide, dass dort inzwischen sogar „Hollywood anreist und um die Aufmerksamkeit dieser Menschen geradezu bettelt.“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kreation">Kreation</h4></div>

<p>Ein Fan ist nicht nur Konsument, sondern auch Produzent. Viele Fan-Clubs zeichnen sich durch eine eigene entwickelte Sprache aus. Einige Tolkien-Fans können sich fließend in der Kunstsprache <i><a href="Sprachen_und_Schriften_in_Tolkiens_Welt" title="Sprachen und Schriften in Tolkiens Welt">Elbisch</a></i> unterhalten und entwickeln dafür den Wortschatz der Romane ständig weiter, wobei sie den Regeln der Kunstsprache folgen. Fangemeinden von Sportvereinen, Prominenten und vereinzelt von Liebesbeziehungen zweier Prominenter entwickeln schnell <a href="Kosename" title="Kosename">Kosenamen</a> für „ihre“ Stars – dies können mitunter frei erdachte Bezeichnungen, die privaten Spitznamen der Prominenten (z.&nbsp;B. <a href="Robbie_Williams" title="Robbie Williams">Robbie Williams</a>, der privat und daher auch in Fankreisen lieber „Rob“ genannt wird) oder Kofferwörter aus den Namen der Partner sein („Brangelina“ für <a href="Brad_Pitt" title="Brad Pitt">Brad Pitt</a> und <a href="Angelina_Jolie" title="Angelina Jolie">Angelina Jolie</a>, „Zanessa“ für <a href="Zac_Efron" title="Zac Efron">Zac Efron</a> und <a href="Vanessa_Hudgens" title="Vanessa Hudgens">Vanessa Hudgens</a>). Gleiches gilt für die Namen fiktiver Personen aus Comics, Filmen oder (am häufigsten der Fall) Serien.
</p><p>Weiterhin zeichnet sich die Kreativität der Fans durch selbstgestaltete Fan-Pages, Foren, Blogs, Quizze,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Umfragen oder Poster, selbstverfasste Kritiken, Fan-Briefe, Gedichte oder Berichte aus. Manche fiktiven Geschichten über reale oder fiktive prominente Idole umfassen nur kurze Abschnitte, andere haben den Umfang von Romanen. Es entstehen Musik- oder Merchandising-Artikel-Sammlungen oder sogar eigene Tänze. Aus musikalischen Fankulturen wie zum Beispiel <a href="Punk" title="Punk">Punk</a>, <a href="Techno" title="Techno">Techno</a> oder <a href="Hip-Hop" title="Hip-Hop">Hip-Hop</a> bildeten sich Subkulturen heraus, die mit ihren neuen Kleidungs-, Tanz- und Lebensstilen großen Einfluss auf die Gesellschaft und ihre Werte hatten beziehungsweise haben.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kreativität bedeutet hier auch, eigene Talente auch in thematisch unabhängigen Fangemeinden einzubringen. So bilden sich auch in Fankreisen, die mit Musik erst einmal nichts zu tun haben, immer wieder musikalische Untergruppierungen heraus. Das Internet 2.0 ermöglicht Fans beispielsweise die Gründung von riesigen internationalen Fanorchestern. Dabei handelt es sich um Projektorchester, die selten, aber in regelmäßigen Abständen (beispielsweise einmal im Jahr) ein Projekt gemeinsam gestalten und dabei jedes Mal in unterschiedlicher Größe und Aufstellung zusammenkommen. Hierzu muss nicht einmal ein tatsächliches geografisches Aufeinandertreffen stattfinden: Viele Fanorchester organisieren ihre Projekte vollständig über das Internet. Eine kleine Kerngruppe an Kreativen komponiert Arrangements zu einem beliebten Stück aus Filmen, Serien oder Computerspielen. Anschließend wird die Projektplanung öffentlich gemacht, wer sich anmeldet, erhält einen Teil der Partitur (beispielsweise die Noten für eine Gesangsstimme und/oder ein Instrument). Dann können innerhalb einer zuvor festgesetzten Frist Ton- und mitunter Videoaufnahmen der Darbietung der eigenen Gesangs- oder Instrumentalstimme bei den Koordinatoren eingereicht werden. Nach Ablauf der Frist werden die eingereichten Aufnahmen von weiteren mitwirkenden Fans professionell abgemischt und ggf. mit den Videoaufnahmen unterlegt. Das fertige Projekt wird meist auf Online-Plattformen wie <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> veröffentlicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Interessensgebiete_von_Fangruppen">Interessensgebiete von Fangruppen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sport">Sport</h3></div>



<p>Fans begeistern sich für eine <a href="Sportart" title="Sportart">Sportart</a> (z.&nbsp;B. <a href="Fu%C3%9Fball" title="Fußball">Fußballfans</a>)<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, einen <a href="Sportverein" title="Sportverein">Sportverein</a> oder einen einzelnen <a href="Sportler" title="Sportler">Sportler</a>. Bei Sportvereinen nennt man Fans, die Wettkämpfe ihrer Mannschaft besuchen, auch „Schlachtenbummler“. Sie sorgen in der eigenen Spielstätte durch ihre Mehrzahl für einen „Heimvorteil“ und begleiten ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen. So das in einem großen Umfang und planmäßig erfolgt, wird von „<a href="Groundhopping" title="Groundhopping">Groundhopping</a>“ gesprochen.
</p><p>Viele Fans zeigen ihre Zugehörigkeit zu „ihrer“ Mannschaft durch das Tragen von Trikots, Schals, Mützen oder anderer Kleidungsstücke mit dem Namen oder Logo der Mannschaft. Durch Fangesänge kommunizieren sie miteinander. Die akustische Unterstützung wird dabei oft von einem Vorsänger koordiniert. Weitere Botschaften gibt es durch Transparente oder Fahnen.
</p><p>Eine besondere Ausprägung ist die <a href="Ultra-Bewegung" title="Ultra-Bewegung">Ultra-Bewegung</a>, die sich durch <a href="Choreografie_(Fankultur)" title="Choreografie (Fankultur)">Choreografien</a> im Stadion und andere Aktionen besonders engagiert.
</p><p>Bei Großveranstaltungen wird auch immer häufiger das sogenannte <a href="Public_Viewing" title="Public Viewing">Public Viewing</a> angeboten. So trafen sich beispielsweise die Fans bei der <a href="Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_2006" title="Fußball-Weltmeisterschaft 2006">Fußball-Weltmeisterschaft 2006</a> auf den <a href="Fanmeile" title="Fanmeile">Fanmeilen</a>. Außerdem testen sie ihr Wissen bei <a href="Sportwetten" class="mw-redirect" title="Sportwetten">Sportwetten</a> und Tippspielen, bei denen sie versuchen, den Ausgang der Spiele vorherzusagen.
</p><p>Bei <a href="Gro%C3%9Fveranstaltung" class="mw-redirect" title="Großveranstaltung">Großveranstaltungen</a> (wie z.&nbsp;B. einer <a href="Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft" title="Fußball-Weltmeisterschaft">Fußball-Weltmeisterschaft</a>) kommt es häufig zum Typus des „Eventfans“, d.&nbsp;h. eines unbeschwerten Gelegenheitsfans, der sich unter der Saison weniger oder nicht für Fußball interessiert, sich aber von der Atmosphäre wichtiger Turniere mitreißen lässt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es wird häufig kritisiert, dass die Polizei Fußballfans immer mehr unter <a href="Generalverdacht" title="Generalverdacht">Generalverdacht</a> stelle, wodurch die Masse der friedlichen Anhänger ebenfalls kriminalisiert werde.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Pyrotechnik" title="Pyrotechnik">Pyrotechnik</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<p>Fans verehren eine bestimmte Musikrichtung, eine Band oder einen Sänger. Sie besuchen Konzerte, <a href="Musikfestival" title="Musikfestival">Festivals</a> und andere musikalische Veranstaltungen. Außerdem sammeln sie <a href="Musikalbum" title="Musikalbum">Alben</a>, Poster, T-Shirts, <a href="Button_(Ansteckplakette)" title="Button (Ansteckplakette)">Buttons</a> und andere Devotionalien.
</p><p>Bereits in antiken Kulturen war die beinahe religiös anmutende Verehrung insbesondere von Musikern verbreitet. Dies setzte sich über die folgenden Zeitalter, wie etwa die Romantik mit z.&nbsp;B. <a href="Niccol%C3%B2_Paganini" title="Niccolò Paganini">Niccolò Paganini</a> und <a href="Franz_Liszt" title="Franz Liszt">Franz Liszt</a> fort. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts, mit dem Aufkommen der internationalen <a href="Rockmusik" title="Rockmusik">Rockmusik</a>, des <a href="Rock_%E2%80%99n%E2%80%99_Roll" title="Rock ’n’ Roll">Rock ’n’ Roll</a> und der <a href="Beatmusik" title="Beatmusik">Beatmusik</a> ist das Phänomen des Musikfans massenhaft verbreitet. Hier stechen besonders <a href="Frank_Sinatra" title="Frank Sinatra">Frank Sinatra</a> in den 1940er Jahren, <a href="Elvis_Presley" title="Elvis Presley">Elvis Presley</a> in den 1950er Jahren und die <a href="The_Beatles" title="The Beatles">Beatles</a> in den 1960er Jahren hervor, die eine Welle der Begeisterung und der fanatischen Verehrung ausgelöst haben. Seit den 1990er Jahren ist bedingt durch die Aufsplitterung der Pop-Stile, die Schnelllebigkeit der <a href="Produktlebenszyklus" title="Produktlebenszyklus">Produktzyklen</a> und die generelle Ausweitung des Starbegriffes eine neue Fankultur entstanden. Besonders erwähnenswert ist hier das Phänomen der <a href="Boygroup" title="Boygroup">Boygroups</a> wie <a href="Take_That" title="Take That">Take That</a> oder <a href="Backstreet_Boys" title="Backstreet Boys">Backstreet Boys</a>, die zumeist von Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren hysterisch verehrt wurden.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etwa zeitgleich entstanden in der koreanischen und der japanischen Musikindustrie ähnliche Bewegungen (namentlich <a href="K-Pop" title="K-Pop">K-</a> und <a href="J-Pop" title="J-Pop">J-Pop</a>), die jedoch erst seit den 2010er Jahren auch vermehrt in Europa und Nordamerika eine schnell wachsende Fangemeinde pubertierender Mädchen durch ihr Aufgreifen des Boygroup-Erfolgskonzeptes erreicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Theater,_Film_und_Fernsehen"><span id="Theater.2C_Film_und_Fernsehen"></span>Theater, Film und Fernsehen</h3></div>
<p>Die Liebe der Fans kann sich auf bestimmte Theater, Filme, <a href="Fernsehserie" title="Fernsehserie">Fernsehserien</a>, Moderatoren, Regisseure, Autoren oder Schauspieler beziehen. In Film und Fernsehen können die Fans die Produktion beeinflussen, da nur bei großem Zuschauerzuspruch <a href="Fortsetzung_(Film)" title="Fortsetzung (Film)">Fortsetzungen</a> bzw. neue Folgen einer Serie gedreht werden. Auch im Theater hat die noch unmittelbarere Zuschauerreaktion großen Einfluss auf die Aufführungshäufigkeit sowie Wiederaufnahme- und Fortführungsentscheidungen und kann mitunter sogar innerhalb einer Spielzeit zu kleinen und größeren Veränderungen des Textes oder anderer Bestandteile der jeweiligen Inszenierung führen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kunst">Kunst</h3></div>
<p>Anhänger eines bestimmten Künstlers oder Genres bezeichnet man häufiger als „Liebhaber“. Sie betätigen sich mitunter als Kunstsammler oder fördern die Kunst als <a href="M%C3%A4zen" title="Mäzen">Mäzen</a>. Insbesondere das Mäzenatentum durch wohlhabende Menschen ist wirtschaftlich wichtig für die Kunstszene. Es kann dabei auch zu Abhängigkeitsverhältnissen kommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fankultur_in_der_Wissenschaft">Fankultur in der Wissenschaft</h2></div>
<p>Anfang 2012 gründete der Sportwissenschaftler <a href="Harald_Lange_(Sportwissenschaftler)" title="Harald Lange (Sportwissenschaftler)">Harald Lange</a> in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a> das erste Institut für Fankultur, das sich insbesondere verschiedenen Gruppierungen und Phänomenen der Fußballfankultur annimmt und in Kooperation mit dem International Centre for Sport Security steht.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung_zu_verwandten_Themen">Abgrenzung zu verwandten Themen</h2></div>
<ul><li>Wenn die Begeisterung für eine Person, Gruppe oder Sache <a href="Religion" title="Religion">religiöser</a> Art ist, spricht man von religiöser Verehrung oder Anbetung. Nimmt diese Verehrung exzessive oder gar (selbst-)schädigende Ausmaße an, spricht man auch heute noch von Fanatismus, die englisch ausgesprochene Kurzform <i>Fan</i> wird in diesem Kontext nicht verwendet.</li>
<li>Wenn Menschen ein romantisches und <a href="Erotik" title="Erotik">erotisches</a> Interesse an einer Person oder Gruppe haben, spricht man von <a href="Verliebtheit" title="Verliebtheit">Verliebtheit</a>. Im Englischen spricht man in diesem Zusammenhang umgangssprachlich von einem <i>Celebrity Crush</i>; im Deutschen gelegentlich von Star-Schwärmerei.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Groupie" title="Groupie">Groupies</a> zeigen ein übersteigertes <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">sexuelles</a> Interesse an einem <a href="Star_(Person)" title="Star (Person)">Star</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Samantha Barbes: <i>Movie Crazy – Fans, Stars, and the Cult of Celebrity.</i> Palgrave, New York 2001, ISBN 978-1-137-10319-2 (englisch).</li>
<li>Daniel Cavicchi: <i>Tramps like us – Music &amp; Meaning among Springsteen Fans.</i> Oxford University Press, New York [u.&nbsp;a.] 1998, ISBN 978-0-19-512564-1 (englisch).</li>
<li>Lisa A. Lewis (Hrsg.): <i>The Adoring Audience: fan culture and popular media.</i> Routledge, London 1992.</li>
<li>Lothar Mikos: <i>Der Fan</i>. In: <a href="Stephan_Moebius" title="Stephan Moebius">Stephan Moebius</a>, <a href="Markus_Schroer" title="Markus Schroer">Markus Schroer</a> (Hrsg.): <i>Diven, Hacker, Spekulanten. Sozialfiguren der Gegenwart.</i> Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-12573-1, S. 108–118.</li>
<li>Raphael Molter, Lara Schauland: <cite style="font-style:italic">Matchplan Meuterei&nbsp;: Fußballfans zwischen Kommerz und Widerstand</cite>. PapyRossa, Köln 2025, ISBN 978-3-89438-844-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fan&amp;rft.au=Raphael+Molter%2C+Lara+Schauland&amp;rft.btitle=Matchplan+Meuterei+%3A+Fu%C3%9Fballfans+zwischen+Kommerz+und+Widerstand&amp;rft.date=2025&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783894388447&amp;rft.place=K%C3%B6ln&amp;rft.pub=PapyRossa" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Jochen Roose, Mike S. Schäfer, Thomas Schmidt-Lux (Hrsg.): <i>Fans – Soziologische Perspektiven.</i> Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-16096-2.</li>
<li><a href="Anne_Hahn" title="Anne Hahn">Anne Hahn</a>, <a href="Frank_Willmann_(Autor)" title="Frank Willmann (Autor)">Frank Willmann</a>: <i>Mittendrin. Fussballfans in Deutschland.</i> <a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_Politische_Bildung" class="mw-redirect" title="Bundeszentrale für Politische Bildung">Bundeszentrale für Politische Bildung</a>, Bonn 2018, ISBN 978-3-8389-7169-8.</li>
<li>Jan Weyrauch: <i>Boygroups – das Teenie-FANomen der 90er.</i> Extent, Berlin 1997.</li>
<li>Rainer Winter: <i>Medien und Fans, zur Konstitution von Fan-Kulturen.</i> In: SPoKK (Hrsg.): <i>Kursbuch Jugendkultur. Stile, Szenen und Identitäten vor der Jahrtausendwende.</i> Bollmann, Mannheim 1997, S. 40–53.</li>
<li>Nico Unkelbach: <i>„Eine U-Bahn, eine U-Bahn, eine U-Bahn bauen wir…!“ – Antisemitismus in den Gesängen der deutschen. Fußballfankultur</i>. In: Maria Kanitz, Lukas Geck (Hrsg.): <i>Klaviatur des Hasses&nbsp;: Antisemitismus in der Musik</i>. Baden-Baden: Nomos, 2022, S. 251–267</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Fan" class="extiw external" title="wikt:Fan">Wiktionary: Fan</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Fans_(person)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Fans</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Schäfer, Mike S. &amp; Jochen Roose (2005): Begeisterte Nutzer? Jugendliche Fans und ihr Medienumgang. In: merz - Medien + Erziehung 2005/2. 49-53.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Arnd_Kr%C3%BCger" title="Arnd Krüger">Arnd Krüger</a>: Sport and identity in Germany since reunification. In: Philip Dine, Seán Crosson (Hrsg.): <i>Sport, representation and evolving identities in Europe.</i> Peter Lang, London 2010, ISBN 978-3-922654-45-2, S. 289–316.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://noisey.vice.com/de/article/8x9aqb/stan-steht-jetzt-offiziell-im-worterbuch-5-grossartige-facts-zu-eminems-stalker-hymne">Nina Damsch: "Stan steht jetzt offiziell im Wörterbuch – 5 großartige Facts zu Eminems Stalker-Hymne"</a> vice.com vom 2. Juni 2017</span>
</li>
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</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Vatterodt: <i>Boygroups und ihre Fans. Annäherung an ein Popphänomen der neunziger Jahre.</i> CODA, Karben 2000, S. 71.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Carlo Michael Sommer: <i>Stars als Mittel der Identitätskonstruktion. Überlegungen zum Phänomen des Star-Kults aus sozialpsychologischer Sicht.</i> In: Werner Faulstich, Helmut Korte (Hrsg.): <i>Der Star. Geschichte, Rezeption, Bedeutung.</i> Fink, München 1997, S. 116.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Vatterodt: <i>Boygroups und ihre Fans. Annäherung an ein Popphänomen der neunziger Jahre.</i> CODA, Karben 2000, S. 67–68.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Vatterodt: <i>Boygroups und ihre Fans. Annäherung an ein Popphänomen der neunziger Jahre.</i> CODA, Karben 2000, S. 69.</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Joli Jenson: <i>Fandom as Pathology: The Consequences of Characterization.</i> In: Lisa A. Lewis (Hrsg.): <i>The Adoring Audience: fan culture and popular media.</i> Routledge, London 1992, S. 18.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Joli Jenson: <i>Fandom as Pathology: The Consequences of Characterization.</i> In: Lisa A. Lewis (Hrsg.): <i>The Adoring Audience: fan culture and popular media.</i> Routledge, London 1992, S. 18–20.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Verena Jendro: <i>Das Phänomen der Boygroups. Erscheinungsweisen und Analyse der Hintergründe.</i> Tectum, Marburg 1999, S. 72.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Vatterodt: <i>Boygroups und ihre Fans. Annäherung an ein Popphänomen der neunziger Jahre.</i> CODA, Karben 2000, S. 74–76.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Verena Jendro: <i>Das Phänomen der Boygroups. Erscheinungsweisen und Analyse der Hintergründe.</i> Tectum, Marburg 1999, S. 28.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Nikola Vatterodt: <i>Boygroups und ihre Fans. Annäherung an ein Popphänomen der neunziger Jahre.</i> CODA, Karben 2000, S. 70.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Joli Jenson: <i>Fandom as Pathology: The Consequences of Characterization.</i> In: Lisa A. Lewis (Hrsg.): <i>The Adoring Audience: fan culture and popular media.</i> Routledge, London 1992, S. 17.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Carlo Michael Sommer: <i>Stars als Mittel der Identitätskonstruktion. Überlegungen zum Phänomen des Star-Kults aus sozialpsychologischer Sicht.</i> In: Werner Faulstich, Helmut Korte (Hrsg.): <i>Der Star. Geschichte, Rezeption, Bedeutung.</i> Fink, München 1997, S. 118.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Winter: <i>Medien und Fans, zur Konstitution von Fan-Kulturen.</i> In: SPoKK (Hrsg.): <i>Kursbuch Jugendkultur. Stile, Szenen und Identitäten vor der Jahrtausendwende.</i> Bollmann, Mannheim 1997, S. 42.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">John Fiske: <i>The Cultural Economy of Fandom.</i> In: Lisa A. Lewis (Hrsg.): <i>The Adoring Audience: Fan culture and popular media.</i> Routledge, London 1992, S. 40–41.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Silke Borgstedt: <i>Der Musik-Star.</i> transcript, Bielefeld 2008, S. 44ff.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">“I was down in Comic Con a couple of weeks ago and it is amazing – because it is such a big thing: this whole genre stuff is so massively important to the world – to the entertainment world – Hollywood comes to San Diego to <i>beg</i> for the attention of these people. And you look out and you think: The geeks have inherited the earth! This is what I was dreaming of!” – <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=sQPvQgtI-FY">David Tennant Is Glad To See A Female Dr. Who</a></i> Interviewausschnitt mit dem schottischen Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher <a href="David_Tennant" title="David Tennant">David Tennant</a>. Hochgeladen auf dem offiziellen <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>-Kanal von <a href="The_Late_Show_with_Stephen_Colbert" title="The Late Show with Stephen Colbert">The Late Show with Stephen Colbert</a> am 10. August 2017. Abgerufen am 20. März 2019.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.testedich.de/quiz27/quiz/1246191631/Miley-Cyrus-Quiz">testedich.de</a></span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/sport/2016-06/hooligans-fussball-em-marseille">Hooligans: Da sind sie wieder</a>, 12. Juni 2016</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Celebrity%20Crush"><i>Celebrity Crush.</i></a> In: <i>Urban Dictionary.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 7.&nbsp;Juni 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFan&amp;rft.title=Celebrity+Crush&amp;rft.description=Celebrity+Crush&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.urbandictionary.com%2Fdefine.php%3Fterm%3DCelebrity%2520Crush">&nbsp;</span>, Vikki McRaven: <cite style="font-style:italic">My Celebrity Crush</cite>. CreateSpace, 2017, ISBN 978-1-977875-12-9.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fan&amp;rft.au=Vikki+McRaven&amp;rft.btitle=My+Celebrity+Crush&amp;rft.date=2017&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9781977875129&amp;rft.pub=CreateSpace" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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